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Bewertung · 8 Min. Lesezeit

Immobilienbewertung Schweiz: Hedonisch, Ertragswert & Sachwert

Welche Bewertungsmethode passt zu welchem Immobilientyp? Ein verständlicher Überblick der drei wichtigsten Methoden.

Sajeevan Satkunam

Sajeevan Satkunam

Co-Geschäftsführer · 10. April 2026

HedonischEFH / WohnungErtragswertMFH / RenditeVergleichsobjekteLage · Fläche · BaujahrZustand · AusstattungNettomieteinnahmenKapitalisierungssatzLeerstand · UnterhaltBEWERTUNGSMETHODEN IN DER SCHWEIZ

Hedonische Methode: Statistik trifft Markt

Die hedonische Bewertung nutzt grosse Datenbanken mit realen Transaktionspreisen. Lage, Grösse, Zustand, Alter, Ausstattung – alle Merkmale werden gewichtet und mit vergleichbaren Objekten abgeglichen. Besonders geeignet für standardisierte Wohnobjekte wie Eigentumswohnungen.

Ertragswertmethode: Für Renditeobjekte

Für Renditeobjekte ist der Ertragswert die primäre Methode. Basis sind die nachhaltigen Nettomieteinnahmen, die mit einem marktüblichen Kapitalisierungssatz diskontiert werden. Erfahrene Bewerter kennen die aktuellen Sätze für jede Region und Lage.

Sachwertmethode als Ergänzung

Der Sachwert berechnet sich aus Bodenwert plus Bauwert (abzüglich Altersentwertung). Er dient meist als Plausibilisierung – besonders bei sehr individuellen Objekten oder bei der Bewertung von Sanierungspotenzial.

— Häufige Fragen

Antworten zum Thema.

Die hedonische Methode vergleicht Ihre Immobilie statistisch mit Tausenden von Transaktionsdaten. Sie ist besonders für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser geeignet, da diese Objekttypen gut vergleichbar sind.
Bei Renditeobjekten – Mehrfamilienhäusern, Wohn- und Geschäftshäusern, Anlageliegenschaften. Hier zählt der nachhaltige Ertrag, nicht der individuelle Wohnwert.

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